Hans Girsch wurde am 23. September 1943 geboren und ist am 24. Jänner 2026 im 83. Lebensjahr verstorben.
Im Namen von Marion und der Familie darf bekannt gegeben werden, dass es Hans’ ausdrücklicher persönlicher Wunsch war, seinen Körper nach seinem Tod der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Er wird der Abteilung für Anatomie überlassen, weshalb es kein Begräbnis geben wird.
Mit großem Bedauern und tiefer Anteilnahme nehmen der WAC, der AHTC sowie die gesamte österreichische Hockey-Community Abschied von Hans Girsch.
„Der Hans ist nicht mehr“ – mit ihm ist ein wahres Enfant Terrible des österreichischen Hockeysports von uns gegangen.
Hans war ein Mann, der wusste, was Arbeit mit Händen, Hirn und Herzblut bedeutet, und der Verantwortung nicht scheute. Von 2002 bis 2006 wirkte er als Vizepräsident Sport im Österreichischen Hockeyverband (ÖHV), darüber hinaus war er über viele Jahre hinweg eine prägende Persönlichkeit im WAC. Neben dem Hockey war seine Firma sein Ein und Alles – und hätte es die Zeit erlaubt, er hätte wohl unermüdlich weitergearbeitet.
„Da Girsch Hans“ hatte stets den Mut, zu seiner Meinung zu stehen – auch und gerade, wenn es um den österreichischen Hockeysport ging. Kam das immer gut an? Nein. Doch wer genauer hinsah, erkannte einen Visionär mit Ecken und Kanten, einen Menschen, den man liebte, verehrte und bewunderte. Er schwamm gegen den Strom, wenn es notwendig war, und verteidigte seine Überzeugungen mit Leidenschaft. Nicht selten endeten diese Diskussionen in legendären Streitgesprächen – um danach gemeinsam bei einem Bier Weichen für unseren Sport zu stellen. Hans war einer vom alten Schlag.
Was uns bleiben soll, ist sein Vermächtnis: Visionen zu haben, zu ihnen zu stehen und für den Hockeysport einzutreten. Und die Erinnerung an viele großartige, intensive und prägende gemeinsame Zeiten. So bleibt uns nur, den Hut zu ziehen und seiner Familie, seinen Freunden und Wegbegleitern unser aufrichtiges und herzliches Beileid auszusprechen sowie ihnen in dieser schweren Zeit beizustehen.
Denn: „Der Hans ist nicht mehr.“