"Vielleicht müssen wir direkt vor dem Abgrund stehen, um unser Potenzial ausschöpfen zu können" meint Headcoach Hanno Poeschl "heute haben wir jedenfalls eine einwandfreie Leistung auf den Platz gebracht und uns verdient in das Final Four gespielt. Für meine Nerven war das nicht der beste Weg."
Vielleicht war es der Grundstein zu dem klaren Sieg, oder es war einfach ein sehr schönes Tor, das Josef Winkler 3 Minuten nach Anpfiff erzielt. Er kommt über die linke Seite in den Kreis, zieht ab und der Ball ist in der Kreuzecke. Verheißungsvoller Auftakt für die HC Wien-Herren.
Drei Minuten später ist es Maximilian Meisel, der eine Strafecke für den HC Wien zum 2:0 verwandeln kann. Post SV antwortet mit dem 2:1 durch Maximilian Scholz, ebenfalls aus einer Strafecke, bevor Meisel mit seiner Strafecke auf 3:1 stellt.
Generell fällt eine Vielzahl von Toren heute aus diesen Standards. Maximilian Meisel (HC Wien) ist drei Mal erfolgreich, Maximilian Scholz (Post SV) gleich vir Mal. Post SV schafft es heute überhaupt nur aus Standards erfolgreich zu sein. Das fünfte Tor fällt durch Peter Kaltenböck aus einem 7m. Das Spiel der Post-Herren wirkt etwas lustlos. Sie finden zwar Lösungen mit guten Hebebällen, mit denen sie dann erfolgreich ihre Strafecken erspielen, aber sonst gelingen wenig gut kombinierte Offensivaktionen. Bei 9 erhaltenen Gegentoren, kann man auch nicht sagen, dass das defensive Halbfeldspiel von Erfolg gekrönt war.
HC Wien führt zur Halbzeit mit 5:3 und liegt im dritten Viertel mit 7:4 vorne. Die Fans dürfen sich an einem guten Kontaktspiel durch die HC Wien-Reihen erfreuen. Das 8:4 wird von Josef Keclik eingeleitet, der sich vom eigenen bis zum gegnerischen Schusskreis durchtankt und dann auf Oskar Jaroszewski aufspielt, der den Ball nur mehr in das leere Tor blocken muss. Neben Franz Lindengrün und Malik Cosmo Mouritzen (2) setzt Benedikt Meisel mit dem 9:5 den Schlusspunkt in diesem torrreichen Spiel.
Elmaximusmanfredo_photography stellt Fotos zu diesem Spiel unter diesem Link zur Verfügung.
Durch die 1:3-Niederlage im Waldstadion, ist AHTC nicht in der Lage den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Sie müssen beim Final Four auf der Zuschauertribüne Platz nehmen und können nur die eigenen Damen im Verein anfeuern. Das erste Viertel verläuft torlos - ein Ergebnis, das am Ende gereicht hätte.
Aber im zweiten Viertel fallen die Tore. Alexander Spatz setzt sich an der gegnerischen Grundlinie gut durch und mit der Rückhand befördert er den Ball in das Tor. 1:0 für SV Arminen. Ein paar Minuten später legt Wessel Idema nach und erzielt das 2:0.
Aus einer Eckenserie für den AHTC entsteht durch Erik Schiesser das 1:2. Aber postwendend folgt das 3:1 für SV Arminen. Sie kombinieren schnell über die linke Seite und der vor das Tor gespielte Querpass findet den allein stehenden Oskar Rathkolb, dem der Ball kurz aus dem Schläger springt, aber er setzt mit einem schnellen Schuss nach und der Ball ist im Tor.
Die zweite Halbzeit hat wenig sehenswerte Aktionen und ist gekennzeichnet durch viele Pässe, die nicht beim eigenen Mann landen. Mit den Strafecken haben beide Mannschaften keinen Erfolg - sie werden entweder von der Eckenabwehr neutralisiert oder von den Torhütern pariert. Gelbe Karten führen dazu, dass immer irgendeine Mannschaft in Unterzahl agiert. Das Spiel wirkt in der zweiten Halbzeit sehr zerfahren und hat wenig spielerische Höhepunkte. Mit dem Sieg kann sich SV Arminen nun bereits für das erste Halbfinale rüsten - ausgetragen wird dieses am 13. Juni im Waldstadion. Der Gegner wird der HC Wien sein, der den Arminen im Grunddurchgang zwei Niederlagen zugefügt hat. Spannung also vorprogrammiert.
| Datum | Zeit | Ort | Team 1 | Team 2 | Ergebnis | Halbzeit | PSO |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sa, 06.06.2026 | 14:00 | HST | HC Wien | Post SV | 9 : 5 | 5 : 3 | |
| Sa, 06.06.2026 | 18:00 | WAL | SV Arminen | AHTC | 3 : 1 | 3 : 1 |