Sekunden vor Ende des ersten Viertels legt Österreich vor und erzielt das 1:0. Anpfiff zum zweiten Viertel und eine schöne Aktion über die rechte Seite und die Grundlinie bringt das 2:0. Mit einer Strafecke verkürzt Belgien auf 1:2.
Marie Hahnenkamp verwandelt eine Strafecke zum 3:1. Österreich ist die bessere Mannschaft, nützt aber den eigenen Ballbesitz manchmal nicht konsequent genug. Belgien wiederum spielt im Ballbesitz der Österreicherinnen überraschend inaktiv. Das bringt lange Zeit ein Geplänkel in ungefährlichen Zonen. Dann setzen die Red Foxes einen schönen Schlusspunkt zum dritten Viertel und machen das 4:1.
Im letzten Viertel hilft die belgische Schlussoffensive nichts - auch mit 6 Feldspielerinnen gibt es kein gezieltes Durchkommen bei der österreichischen Verteidigung und die Red Foxes gewinnen das Spiel ohne weiteren Gegentreffer.
Das erste Spiel der Red Foxes erscheint nur am ersten Blick ausgeglichen. Es gibt viele Laufaktionen am Spielfeld, aber wenig klare Kombinationen. Irland wirkt laufstark, verliert aber viele Bälle mit unklaren Aktionen nach vorne. In der ersten Halbzeit erzielen sie zwar aus einer Strafecke einen Treffer, sonst wirken sie eher ungefährlich. Richtigerweise führt Österreich bis zur Halbzeit mit 2:1.
Flüssigere Aktionen der Österreicherinnen führen zu mehr Chancen. So kommt Katharina Proksch freistehend in der gegnerischen Hälfte an den Ball, zieht Richtung Tor und schiebt den Ball an den Beinen der Torfrau vorbei in das Tor. Das ist das 3:1.
Im letzten Viertel ist es abermals Katharina Proksch, die eine Strafecke direkt verwandeln kann und damit für das 4:1 sorgt. Katharina Bauer legt das 5:1 drauf: über sie läuft ein schneller Konter, der RH-Schieber führt zu einem Rebound von der Torfrau und der Ball landet genau in der Vorhand ihres Schlägers und im Nachschuss ist der Ball im Tor.
Der erste Treffer in diesem Spiel gelingt dem Gegner - eine Strafecke bringt das 0:1. Doch Österreich gibt die entsprechende Antwort. Nach einer Kombination über die linke Seite macht Marcin Nyckowiak das 1:1. Tschechien legt nach - 1:2 nach 10 Minuten. Der Turbo kann noch nicht so richtig gezündet werden, aber bis zur Halbzeit gleicht Österreich aus - mit 2:2 werden die Seiten gewechselt.
Es dauert bis zur 29. Minute, dass Österreich ein weiteres Tor erzielt - es ist im Livestream nicht erkannbar wer das Tor aus der linken Ecke erzielt - egal, es steht 3:2. Kurz darauf Strafecke für die Red Capricorns und die Abgabe auf Fülöp Losonci funkioniert. Neuer Spielstand 4:2.
Etwas mehr als 7 Minuten zu spielen - wieder Ecke für Österreich. Dieses Mal wird die Ecke von rechts direkt verwandelt - der Torschütze ist Maximilian Kelner. Tschechien versucht mit 6 Feldspielern noch eine Ergebniskosmetik zu erreichen. Das gelingt nicht und Österreich siegt mit 5:2.
Licht und Schatten wechseln in der neu formierten österreichischen Hallenmannschaft, die in dieser Konstellation noch an den richtigen Stellschrauebn zu drehen hat. Altbekannte Gesichter bilden einen erfahrenen Grundstock - junge Debütanten, wie der 16-jährige Benedikt Meisel, sorgen für frisches Blut.
Österreich geht rasch in Führung - Benjamin Stanzl muss den Ball vor dem Tor nur mehr ablenken. Fülöp Losonci stellt im zweiten Viertel wieder den Ausgleich her, nachdem Belgien kurzzeitig 2:1 vorne lag. Doch dann ist wieder Belgien am Drücker - bis zur Halbzeit gelingt ihnen ein 4:2-Vorsprung.
In der 24. Minute bringt ein Fallschlenzer von Marcin Nyckowiak, nach Vorstoß von Benjamin Stanzl und einem präzisen Pass, das 3:4. Neuerlich ist Fülöp Losonci für den Ausgleich zuständig - 4:4 per Strafecke. Ein schönes Tor von Maximilian Kelner, der den Tormann überlupft, bedeutet die 5:4-Führung für Österreich, die nicht lange hält, da Belgien im Gegenzug mit einer Strafecke ausgleichen kann.
Im letzten Viertel muss Österreich die belgische Mannschaft auf 7:5 davonziehen lassen. Nur mehr eine Minute im Spiel. Die Strafecken bringen zunächst nicht den gewünschten Erfolg, aber letztendlich kann Nikolas Wellan eine Abgebervariante verwerten und holt den Anschlusstreffer. Nur mehr 6:7.
Österreich setzt alles auf eine Karte, bleibt bei 6 Feldspielern und geht volles Pressing nach dem belgischen Anspiel. Das Risiko zahlt sich aus. Österreich erobert sich den Ball, Patrick Schmidt spielt den Jüngsten - Benedikt Meisel - im Kreis an. Der dreht sich mit dem Rücken zum Tor aus und schlenzt den Ball Sekunden vor dem Ende in das Tor. Mit dem Unentschieden rettet Österreich einen Punkt.
Fotos werden von Worldsportpics unter diesem Link zur Verfügung gestellt.
Das gesamte Turnier findet bei freiem Eintritt im Arminen Dome der SV Arminen (Jenschikweg 12, 1170 Wien) statt. Hockeyfans sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, ihre Teams anzufeuern und internationalen Hallenhockeysport hautnah mitzuerleben.
Für alle, die nicht persönlich dabei sein können, gibt es die Möglichkeit, alle Spiele live auf YouTube zu verfolgen – über den offiziellen Kanal „SV Arminen TV“.