Egal ob man Zeitungen aufschlägt, News-Plattformen durchforstet oder Berichte über Fernsehen oder Radio verfolgt - Diskussionen um ein fehlendes Budget und darausfolgende notwendige Einsparungen sind allgegenwärtig. Kolportierte Einsparungen von rund 15 Prozent werden vermutlich alle gesellschaftlichen Bereiche treffen.
Sport Austria wird schon seit vielen Monaten nicht müde, immer wieder die Wichtigkeit des Sports für die Gesellschaft hervorzuheben. Egal, ob es ein klares 9-Punkte-Programm ist oder die Präsentation der volkswirtschaftlichen Mehrwerte an die Regierung.
Der jüngste Appell ist unter diesem Link nachzulesen.
Die Kernbotschaft ist auch hier, dass ein Einschnitt von 15 Prozent des im Ressort-Vergleich relativ kleinen Sportbudgets des Bundes dem Staat nur eine quasi symbolische Ersparnis brächte, während gleichzeitig viele Hebeleffekte des Sports außer Kraft gesetzt würden. Der Schaden wäre um ein X-faches größer als der Nutzen!
"Definitiv gilt: Sparen im Sport ist Sparen am falschen Ort! Einsparungen im Sportbereich sind kurzsichtig und riskant. Im österreichischen Hockeyverband wären kürzlich gestartete Initiativen zur Frauen- und Nachwuchsförderung in Gefahr. Aber auch Spitzensport-Projekte, die wir ins Leben gerufen haben, um noch leistungsfähiger und erfolgreicher zu werden, wären dadurch gefährdet. Und ohne Erfolge der Spitze keine Vorbilder für die Breite!
Wir hoffen, auf verantwortungsvolle Entscheidungen, die die langfristigen positiven Effekte des Sports berücksichtigen, vom Breitensport bis zum Spitzensport!"