Im ersten Viertel geht es lange Zeit ohne große Kreisszenen hin und her. Erst im zweiten Viertel wird das Spiel etwas ereignisreicher. Den ersten guten Schuss auf das WAC-Gehäuse, kann die Torfrau ohne Probleme abwehren. Kurz danach folgen zwei Strafecken für SV Arminen, die aber nichts einbringen.
Dann verliert das Spiel wieder etwas an Fahrt. Bei SV Arminen gehen zu viele Bälle durch das Zentrum, das von Emma Fischer in der WAC-Abwehr gut beherrscht wird. Sie ist es auch, die den nächsten entscheidenden Angriff für WAC einleitet. Der Ball kommt in den Kreis, dort bringt ihn die Arminen-Abwehr nicht aus dem Gefahrenbereich und Tiana Plange drückt den Ball über die Torlinie. Mit 0:1 geht es auch in die Halbzeit.
SV Arminen kommt kaum zu geordneten gemeinsamen Angriffen, die WAC-Spielerinnen agieren gut gestaffelt. Ein Freischlag wird schnell ausgeführt und SV Arminen bekommt eine Strafecke zugesprochen. Im Zuge dieser erzielt Pia Reisegger den Ausgleich zum 1:1. Das beflügelt das Spiel von Schwarz-weiß und WAC gerät in den nächsten Minuten ganz schön unter Druck. Weitere Tore entstehen daraus aber keine mehr.
Auch das letzte Viertel verläuft torlos trotz vieler Angriffs-Bemühungen seitens SV Arminen und hektisch-zerfahren Schlussminuten. Dieses Halbfinale wird im Shootout entschieden, das WAC 4:2 gewinnt. Damit steht WAC im Finale.
Fotos zu diesem Spiel von Elmaximusmanfredo_photography sind unter diesem Link zu finden.
Post SV holt sich früh in diesem Spiel die erste Strafecke - daraus wird aber in Folge nur eine lange Ecke. Schon die ersten Minuten zeigen, dass Post SV die spielbestimmende Mannschaft sein wird. Aber HC Graz fightet im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut dagegen. Sie agieren viel im defensiven Halbfeld und kommen vereinzelt zu Angriffsaktionen über Anton Schrettle.
Die Aktionen von Post SV scheinen etwas "schaumgebremst" - viel Bewegung ist nicht im Spiel, aber schon im ersten Viertel ergibt sich eine Strafecke nach der anderen. Die Ausführung mangelhaft und so heißt es 0:0 nach dem ersten Viertel.
Die Erfolgsquote für Post SV bei den Strafecken verbessert sich nicht entscheidend, aber schließlich ist es Xaver Hallermair, der seine Mannschaft mit einem Tor erlöst. Er dreht sich gut aus und mit einem schnellen Schuss steht es 1:0 für die Heimmannschaft. Das ist auch der Halbzeitstand.
Im dritten Viertel ergibt sich aus einem Foul vor dem Schusskreis eine weitere von vielen Strafecken für Post SV. Dieses Mal kann aber Luis Morawec einen direkt ausgeführten Schlenzball im Tor unterbringen.
HC Graz kommt zu vereinzelten Entlastungsangriffen und Post SV kann sich im gegenerischen Kreis nicht entscheidend durchsetzen - das ist das Bild im dritten Viertel.
Im letzten Viertel sieht man einen beherzten Kampf von HC Graz, die sich zwar mit einigen Angriffsaktionen, aber keinem Tor belohnen. Post SV macht das mindest Notwendige in diesem Spiel und David Apflauer steuert mit der letzten Ecke in diesem Spiel noch das 3:0 bei.
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Etwas überraschend ist das torlose Unentschieden der Tabellenersten des Grunddurchganges gegen die Viertplatzierten. United Girls kommt zur ersten Strafecke in diesem Spiel, kann sich aber sonst nicht entscheidend durchsetzen. Post SV spielt zwar relativ kontrolliert, kann aber weder aus Standards, noch aus dem Spiel ein Tor erzielen.
Das Spiel muss zur Entscheidung in das Penalty Shootout. Post SV trifft 3 Mal und United Girls nichts, damit steht Post SV im Finale.
Das letzte Spiel an diesem Halbfinaltag bestreiten der Zweite gegen den Dritten vom Grunddurchgang. SV Arminen legt vor und holt die erste Strafecke, aber kein Tor. Besser macht es der AHTC mit der nächsten Aktion. Die Strafecke wird zwar nicht gut gestoppt, bleibt aber in der Mannschaft und aus einer Abgabe nach links fällt das 1:0 für AHTC.
Ein schönes Tor fällt zum 2:0 für AHTC: ein perfekter Pass auf den alleinstehenden Stürmer am Schusskreisrand und der lässt sich diese Chance nicht entgehen und lupft den Ball in das Tor. Mit dem nächsten Angriff holt SV Arminen im Gegenzug eine Strafecke und aus der Wiederholung fällt das 1:2 für SV Arminen. Obwohl Arminen noch die eine oder andere Chance vorfindet, schießt AHTC noch vor der Halbzeit das dritte Tor. Constantin Vabitsch (AHTC) ist nicht nur der auffälligste Spieler beim AHTC, sondern steuert auch selbst zwei Tor in diesem Spiel bei. 3:1 ist der Halbzeitstand.
Im dritten Viertel fallen keine Tore - auch die letzte Strafecke für SV Arminen kann von AHTC erfolgreich abgewehrt werden. Im letzten Viertel erhöht AHTC auf 4:1. SV Arminen kann zwar noch ein Tor aufholen, aber die Niederlage nicht verhindern. Mit einem 4:2-Sieg steht AHTC im Finale.
| Datum | Zeit | Ort | Team 1 | Team 2 | Ergebnis | Halbzeit | PSO |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sa, 17.10.2026 | 10:00 | POS | SV Arminen | WAC | 1 : 1 | 0 : 1 | 2 : 4 |
| Sa, 17.10.2026 | 14:00 | POS | Post SV | Girls United | 0 : 0 | 0 : 0 | 3 : 0 |
| So, 18.10.2026 | 10:00 | POS | Girls United | SV Arminen | : | : | |
| So, 18.10.2026 | 14:00 | POS | Post SV | WAC | : | : |
| Datum | Zeit | Ort | Team 1 | Team 2 | Ergebnis | Halbzeit | PSO |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sa, 17.10.2026 | 12:00 | POS | Post SV | HC Graz | 3 : 0 | 1 : 0 | |
| Sa, 17.10.2026 | 16:00 | POS | AHTC | SV Arminen | 4 : 2 | 3 : 1 | |
| So, 18.10.2026 | 12:00 | POS | HC Graz | SV Arminen | : | : | |
| So, 18.10.2026 | 16:00 | POS | Post SV | AHTC | : | : |