Österreichs Damen-Nationalteam reist als aktuelle Nummer eins der Weltrangliste zur Hallen-Europameisterschaft nach Prag und zählt damit zum engeren Favoritenkreis. Nach zwei Vizeweltmeistertiteln bei den Weltmeisterschaften 2023 und 2025 sowie der Bronzemedaille bei der Europameisterschaft 2024 in Berlin ist das Ziel klar formuliert: zunächst der Einzug ins Semifinale, anschließend der Angriff auf die Medaillenränge.
Trotz der starken Ausgangsposition warnt das österreichische Trainerteam vor Überheblichkeit.
Unser Fokus liegt darauf, unser Bestes abzurufen und ein starkes Turnier zu spielen. Die Leistungsdichte bei der Europameisterschaft ist enorm, aber genau das spornt uns an. Wir freuen uns darauf, uns dieser Herausforderung zu stellen und uns mit den besten Teams zu messen.
Der Weg in das Semifinale führt für die „Red Foxes“ über eine anspruchsvolle Gruppenphase. Als härtester Gegner gilt dabei einmal mehr Deutschland. Die deutschen Damen sind Rekordhalterinnen bei Hallen-Europameisterschaften und konnten bislang 17 von 22 EM-Turnieren für sich entscheiden. Entsprechend groß ist der Erwartungsdruck beim Nachbarn, für den alles andere als der Titelgewinn meist als Enttäuschung gilt.
Doch die jüngste Vergangenheit zeigt, dass Österreich den Favoriten ärgern kann: Bei der WM 2025 in Porec war es das österreichische Team, das Deutschland im Semifinale aus dem Titelrennen nahm.
Mit Irland, Belgien und der Schweiz traf Österreich bereits Anfang Jänner beim internationalen Rohrmax-Turnier des SV Arminen in Wien auf drei weitere Gruppengegner. Gegen Irland und Belgien gelangen Siege, das Duell mit der Schweiz endete unentschieden. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass die Gruppe ausgeglichen ist und kein Spiel auf die leichte Schulter genommen werden darf.
Klar ist: Ein Platz im Semifinale ist das erklärte Ziel. Der letzte Gruppenrang wäre hingegen gleichbedeutend mit dem sportlichen Worst Case – die beiden Letztplatzierten spielen nur noch um die Plätze neun und zehn, steigen fix ab und verlieren damit die Chance, sich bei der nächsten Europameisterschaft für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren.
Anpfiff zum ersten EM-Spiel gegen Irland ist am Donnerstag, 15. Jänner um 17:25 Uhr.
| Datum | Zeit | Ort | Klasse | Team 1 | Team 2 |
|---|---|---|---|---|---|
| Do, 15.01.2026 | 17:25 | Prag (CZE) | Damen | Österreich | Irland |
| Fr, 16.01.2026 | 11:20 | Prag (CZE) | Damen | Österreich | Belgien |
| Fr, 16.01.2026 | 17:20 | Prag (CZE) | Damen | Österreich | Deutschland |
| Sa, 17.01.2026 | 00:00 | Prag (CZE) | Damen | Kreuzspiele | |
| Sa, 17.01.2026 | 10:20 | Prag (CZE) | Damen | Österreich | Schweiz |
| So, 18.01.2026 | 00:00 | Prag (CZE) | Damen | Platzierungsspiele |
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